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Geister- und Sagenwanderung

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Am 12. Juli war es wieder so weit: Geister- und Sagenwanderung in Hart-Aschendorf. Zum 10. Mal begeisterte der Geisterparcourt Jung und Alt. Der Dorferneuerungsverein Hart-Aschendorf mit Obmann Franz Seidl und die Bücherei Wullersdorf mit Obfrau Lisl Tradinik stecken hinter dieser faszinierenden Wanderung. Über 60 Akteure halfen am erfolgreidchen Spektakel mit. 


Mehr als 450 Pesonen ließen sich dieses einzigartige Schauspiel nicht entgehen.

Bei der Zauberfee konnte man sich die Schatzkarte holen, beim Wassermann kam das erste Schaudern. Das Strohgebirge war kaum zu überwinden, aber sehr lustig. Reiter versperrten den Weg und verlangten Maut. Das Kerblweiberl versuchte wieder, die Besucher zum Schatz im Dernberg zu locken. Jeder bekam ein Goldstück. Das Dernberger Lager war der Hit: Bogen schießen, Messer werfen, Essen und Trinken, Ritter-Schaukämpfe, beim Ehezwist flogen Herr und Frau nur so durch die Luft, die Kinder konnten sich ein Band binden, und vieles andere mehr.
Kinder spielten die Sage mit dem Goldfaden und alle waren begeistert. Dass man im Sumpf untergehen kann und sich im Nebel verirren haben so manche Besucher am eigenen Leib verspührt. Manche Kinder und Erwachsene konnten es nicht glauben, dass ihnen Wegelagerer die Goldnuggets wieder abgenommen haben. Viele spielten den RäuberInnen einen Streich und liefen einfach davon. Beim Galgen, beim abgehackten Schafhaxn und bei der Vampirfledermaus kam manchem das Gruseln. Auch die Frau am Galgen weckte manches Interesse. Der Brenner zündelte wie vor 150 Jahre, wo er halb Wullersdorf in Schutt und Asche legte, doch die Kinder löschten den Brand rechtzeitig. Dann wollte der Teufel den Bauern in die Hölle holen, doch die Kinder  halfen dem Bauern los zu kommen. Das fesselte viele Kinder. Spannend war dann noch durch den Geistertunnels zu gehen, wo man durchaus eine Hand auf seinem Rücken spührte konnte und feststellen musste: das war richtig real. 

 

Doch dann gab es die Schatzkiste. Alle Kinder hatten die Herausforderungen bestanden und wühlten nun in der Schatzkiste. Zuletzt wurde doch noch der Brenner verhaftet und kam in einer Schandgeige gefesselt in den Gerichtskeller, bewacht von den Kindern. Dort wurde er verurteilt und eingesperrt. Sein Wehschrei hört man noch immer...

Bei Essen und Trinken im Hauptlager ließen viele Besucher den Abend ausklingen. Durch das Gewitter vor der Geister- und Sagenwanderung war die ganze Zeit über eine prächtige Wolkenstimmung. Bei Sonnenuntergang ergab dies eine atemberaubende Stimmung und der Vollmond ließ die schöne Gegend in ein gespenstisches Licht eintauchen.

Die Besucher waren begeistert und die meisten kommen nächstes Jahr wieder - und nehmen weitere Freunde mit.