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Workshop: Studio Portraitfotografie bei Gegenlicht: 21. 05. 2013, 19:30

21.05.2013 15:08

Zuerst kam Franz Stagl mit einem Auto voll Equipement: Softbox, Hintergrund, Kopflicht, Hintergrundlicht, Steuerung, Stuhl, mehrere Objektive, seine Canon Mark 3.

 

Aufgebaut sah das sehr beeindruckend aus.

Franz gab dann eine Einführung. Bei Portraitfotografie im Studie sollte man ein Objektiv zwischen 80 und 120 mm haben (Vollformatkamera). Am Besten ein lichtstarkes Zoom. Das Hauptlicht, die Softbox, kommt leicht rechts positioniert (von der Sichtweise des Fotografen). Das Kopflicht  - der Aufheller - auf die linke Seite und das Hintergrundlicht etwas höher links hinter der Person. Eine weiße Platte links neben der Person nimmt den letzten Schatten weg.

Mit dem Zoom kann man die Gesichtsformen beeinflussen. Stark gezoomt wird das Gesicht flacher. Wenn jemand z.B. eine lange Nase haben sollte, kann man das dadurch mildern. Die Einstellung ist auf manuell Blende 8, Zeit 1/80 bei 100 ASA.

Petra, die Frau von Christian Mangel, war unser Model. Wir fotografierten Petra und die Aufnahmen waren nicht schlecht. Dann kam Franz und fotographierte von der selben Position aus. Er hielt die Kamera leicht schräg. Und: Petra sah auf dem Foto dynamischer, etwas nach vorne geneigt aus. Die Wirkung des Fotos war wirklich eindrucksvoller. Tja: der Meister ist einfach Meister.

 

Darüber hinaus hatte ich ziemliche Probleme. Ich wollte nicht Petra sondern die Dynamik des Abends, den ganzen Raum, fotografieren. Jedes Bild, das ich machte, war wesentlich zu dunkel. Ich probierte herum. Bis Fritz Weber mich auf die Ursache brachte: das Blitzsystem von Franz Stagl löste jedesmal aus, wenn ich abdrückte. Es beschien das Umfeld von Petra optimal. Mein Blitz reagierte auf die Blitzanlage und reduzierte die Intensität. Dadurch war zwar Petra schön ausgeleuchtet, aber der Raum dunkel. Die Umfeldbilder sind nun dunkel, jene von Petra richtig belichtet. Nunja, ich lerne eben immer wieder dazu.

Josef